Digicams & DSLR-Modelle plus Zubehör im unabhängigen Praxis-Test

Digitale Kompaktkamera oder DSLR- bzw. System-Modell? Tipps zur Kaufentscheidung

Generell werden digitale Kameras heute von Amateuren und Profis gleichermaßen verwendet.

Der Vorteil gegenüber einer analogen Kamera ist, …

… man kann direkt vor Ort das fertige Bild begutachten
… die zeitaufwändige, teure Entwicklung der Fotos entfällt
… Aufnahmen lassen sich rasch elektronisch archivieren

Im Gegensatz zu einer Kompaktkamera kann man bei einem Spiegelreflex- (DSLR)  oder System-Modell …

… durch Wechsellinsen eine Anpassung an die Aufnahmesituation erreichen
… schönere Freistellmöglichkeiten für Personen oder Objekte erzielen
… wegen des größeren Sensors rauschärmere Bilder bei Dunkelheit machen

DSLR, System- oder Kompaktkamera?

DSLR, System- oder Kompaktkamera?

Eine Kompaktkamera (bzw. eine Point-And-Shoot-Digicam) ist immer gegenüber einer DSLR ein gewisser Kompromiss, allerdings sind die meisten Hersteller darum bemüht, möglichst vielseitige „Knipsen“ auf den Markt zu bringen. Insofern werden hier mittlerweile echte Superlativen im Verhältnis zu Auflösung, Lichtstärke und Zoomfaktor geboten. Auch die inzwischen praktisch immer vorhandene Videofunktion bietet Aufnahmen, die fast schon Fernsehqualität besitzen.

Digitaler Punkt-Und-Schuss Gegen DSLR Kameras:

Das Reflexdesignschema besteht darin, was in erster Linie einen DSLR von einer Digitalkamera des Punkts-Und-Schusses unterscheidet, die den Sensor ständig zum Licht ausstellt, das durch die Linse und dem Schirm der Kamera geplant ist, als ein elektronischer Sucher verwendet zu werden, erlaubt.

Seit 2009 (seit der Nikon D90) sind die ersten DSLR-Modelle mit hochwertiger Videofunktion erschwinglich und erweitern die Möglichkeiten für Einsteiger und ambitionierte Nutzer gleichermaßen. Mit den Spiegelreflexkameras von Canon, Sony, Nikon und Co. filmt man heute beim Einsatz entsprechender Objektive wie ein TV- oder Kino-Profi.

Die Geschichte der digitalen Spiegelreflexkamera reicht weit zurück, wobei der mittlerweile finanziell arg bedrängte Kodak-Konzern 1991 mit der DCS-100 die erste DSLR auf den Markt brachte, die auf Basis einer Nikon F3 angeboten wurde und eine Auflösung von 1.3 Megapixeln besaß. Damit sollten Fotojournalisten die Möglichkeit bekommen, ihre Bilder rasch zu übertragen. Erst Jahre später konnten Profis flexiblere DSLR-Kameras bei der täglichen Arbeit benutzen.

Ende 2003 brachte Canon mit der EOS 300D den Umschwung Richtung digital für Amateure. Diese auch für Otto-Normalverbraucher bezahlbare DSLR wurde zum Renner und sorgte dafür, dass der herkömmliche Fotofilm schon bald „out“ war.

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